Erdbestattung

Nach der Trauerfeier oder dem Gottesdienst wird der Sarg auf einem kirchlichen oder kommunalen Friedhof beigesetzt. Dabei unterscheidet man zwischen Wahlgrab und Reihengrab.

Das Wahlgrab

Das Wahlgrab kann vorher vom Antragsteller ausgesucht werden. Nach Ablauf des Nutzungsrechtes, dessen Dauer in der Friedhofssatzung festgelegt ist und in der Regel 25 bis 30 Jahre beträgt (nähere Informationen erhalten Sie bei den jeweiligen Friedhofsverwaltungen), besteht die Möglichkeit des Nachkaufs. Bei Wahlgräbern wird noch einmal unterschieden zwischen Einzel-, Doppel- und Mehrfachstellen – je nachdem wie viele Personen dort im Laufe der Zeit bestattet werden sollen. In einem Wahlgrab ist auch eine Urnenbeisetzung möglich.

Das Reihengrab

Das Reihengrab wird von der Friedhofsverwaltung zugeteilt. Auch hier endet das Nutzungsrecht mit Ablauf der durch die Friedhofssatzung vorgeschriebenen Ruhefrist. Ein Nachkauf ist in diesem Fall nicht möglich.

Die Stadt Bergisch Gladbach bietet außerdem auf dem Friedhof Gronau die Möglichkeit an, den Sarg in einer Grabkammer beizusetzen. Das Nutzungsrecht läuft nach 15 Jahren ab. Die Grabkammer kann auch – auf Wunsch – nicht gekennzeichnet werden (anonyme Erdbestattung).

Das pflegefreie Erdgrab

Viele Friedhöfe bieten Gräber ohne Pflegeverpflichtung an. Die Bestattung erfolgt auf einer Rasenfläche, die Kennzeichnung erfolgt mit einen Liegegrabstein mit Inschrift.

Bestattungsgärten sind eine Kooperation zwischen dem Friedhof und einer Friedhofsgärtner-Genossenschaft. Es handelt sich um landschaftlich gestaltete Friedhofsflächen, in denen sowohl Urnen- als auch Erdbestattungen durchgeführt werden können.

Bestattungsgärten gibt es in Bergisch Gladbach auf folgenden Friedhöfen: Waldfriedhof Schildgen, St. Laurentius, Paffrath, Quirlsberg sowie auf vielen Friedhöfen der Stadt Köln. Informieren können Sie sich auf der Website der Bestattungsgärten.

Die anonyme Erdbestattung, daher die Bestattung unter einer Rasenfläche ohne Kennzeichnung, ist ebenfalls eine mögliche Form.